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Autogenes Brennschneiden & Plasmaschneiden

 
Bei Stahldicken von 50 mm bis 300 mm gibt es zum autogenen Brennschneiden keine Alternative. Jedoch sind dem Verfahren Grenzen gesetzt. Um saubere Schnittkanten ohne Schlackenreste zu erzielen, müssen Sauerstoffdruck, Brennerdüse und Brenngas exakt auf den Stahl und die Werkstückdicke abgestimmt sein.
 
Das Plasmaschneiden kommt bei hochlegierten Stählen sowie dickeren Aluminium- und Edelstahlblechen immer dann zum Einsatz, wenn das Laserschneiden die Grenzen des technologisch Machbaren erreicht hat.


Was ist autogenes Brennschneiden?

 
Beim autogenen Brennschneiden wird unlegierter oder niedrig legierter Stahl an der Schnittfuge auf Zündtemperatur erwärmt. Der anschließend aus der Schneiddüse austretende Sauerstoffgasstrahl oxidiert das erhitzte Metall und bläst die Schlacke gleichzeitig aus der Fuge.
 

Was ist Plasmaschneiden?

 
Im Unterschied zum Brennschneiden können auf unseren Plasmaanlagen alle elektrisch leitfähigen Materialien bis zu einer Stärke von ca. 50 mm getrennt werden. Elektrisch leitfähiges Plasmagas wird auf ca. 30.000 °C erhitzt und bringt das Werkstück umgehend an der Schnittkante präzise zum Schmelzen.
 

Technische Ausstattung für Brennschneiden und Plasmaschneiden

 

  • ESAB-Suparex für autogenes Brennschneiden und Plasmaschneiden:
    Arbeitsbreite 6.000 mm, Arbeitslänge 15.000 mm, Materialstärke 6 – 150 mm
     
  • Lind für autogenes Brennschneiden:
    Arbeitsbreite 3.000 mm, Arbeitslänge 7.000 mm, Materialstärke 6 – 300 mm

 

 
 
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